FAQ - häufig gestellte Fragen


Allgemeine Fragen
Ich gebe nur sehr selten Lesungen. Sollte es jedoch künftig einen Termin geben, werde ich ihn hier auf meiner Seite unter „News“ bekannt geben. Deshalb schaut gern regelmäßig vorbei.
Leider nein. Aber du kannst dir ein Buch, das du bereits gekauft hast, von mir signieren lassen (siehe nächste Frage).
Na klar! Schick das Buch einfach an mein Postfach und ich schicke es dir unterschrieben zurück:

Thorsten Steffens
Postfach 30 07 07
50777 Köln
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir den Fehler zumailst. Dann wird der Verlag ihn bestimmt in einer kommenden Auflage verbessern. Jedes Manuskript wird gründlich und mehrmals gelesen - von mir, von einer Lektorin und anschließend noch von einer Korrektorin. Trotzdem kommt es manchmal vor, dass ein Fehler übersehen wird. Leider. Deswegen bin ich sehr froh, wenn ihr mich auf Fehler aufmerksam macht!
Schreib hierfür einfach an mein Postfach:

Thorsten Steffens
Postfach 30 07 07
50777 Köln

Autorenleben
Der erste Tipp wäre: Lesen, lesen, lesen! Ich glaube, dass jeder Autor und jede Autorin zunächst einmal haufenweise Bücher gelesen haben, bevor sie mit dem Schreiben anfingen.
Schaut beim Lesen darauf, was euch gefällt und was nicht - und versucht herauszufinden, warum euch manche Bücher mehr ansprechen als andere! Das ist der Schlüssel für euer eigenes Schreiben, denn ihr solltet Bücher kreieren, die ihr selbst gern lesen würdet.

Tipp Nr. 2: Macht euch mit den Grundlagen des Erzählens vertraut. Hier gibt es viele tolle Ratgeber, die euch weiterhelfen und teils auch in die Grundlagen der Literaturwissenschaft einführen. (Stichwort: Stanzels Erzählsituationen, Darstellungsweisen, usw.)

Tipp Nr. 3: Schafft euch Zeit und Raum fürs Schreiben. Das mag trivial klingen, war in meinem Fall allerdings sehr ausschlaggebend. Erst als ich mir eine kleine Schreibecke eingerichtet hatte, habe ich angefangen regelmäßig und ernsthaft zu schreiben. Egal, wie hektisch euer Alltag ansonsten aussieht, aber ihr solltet regelmäßig schreiben - auch wenn es nur fünfzehn Minuten pro Tag sind.
Das war der Verdienst meines Agenten, bei dem ich 2017 einen Vertrag unterschrieben habe. Heutzutage werden die meisten AutorInnen nämlich von Literaturagenturen vertreten, die sich darum kümmern, den passenden Verlag zu finden.
Ich habe mir im Internet eine Liste mit allen Literaturagenturen aus Deutschland herausgesucht und diejenigen angeschrieben, die zu meinem Buchprojekt passten. Damals habe ich eine Agentur für den „Sitzenbleiber“ gesucht, weswegen ich nur Agenturen ausgewählt habe, die auch Jugendliteratur vermitteln. Im Internet (und auch auf den Seiten der Agenturen) findet man eine genaue Beschreibung, welche Informationen man mitschicken soll. In der Regel ist dies ein Anschreiben, in dem man kurz das Buchprojekt und sich selbst vorstellt, sowie ein Exposé (eine ca. zweiseitige Zusammefassung des ganzes Buches) und eine Leseprobe.
Ich denke, man benötigt eine gute Portion Glück und ein gutes Manuskript. Am Wichtigsten ist meiner Meinung nach ein guter Pitch, das heißt eine knackige Beschreibung eures Buches in wenigen Sätzen. Nachdem der Agent (oder der Verlag) euren Pitch gelesen hat, muss er sofort sagen: „Okay, ich bin interessiert!“ oder „Das ist ja mal etwas anderes!“

Der Pitch für den „Sitzenbleiber“ lautete beispielsweise:
Nachdem Tims Noten in der Schule nicht besser werden, droht seine Mutter ihm eines Tages mit dem Satz „Wenn du dieses Schuljahr sitzenbleibst, kannst du zu Papa ziehen!“ Tim denkt sich, so viel schlimmer kann es dort auch nicht sein, sodass er beschließt, im kommenden Schuljahr absichtlich sitzenzubleiben.

Dies ist meiner Meinung nach ein gelungener Pitch. Ein Schüler, der absichtlich sitzenbleiben möchte? Das könnte vielversprechend werden.

Nicht so gelungen finde ich beispielsweise den Pitch für „Klugscheißer Royale“. Der lautete in etwa so:
Timo Seidel, ein etwas verpeilter End-Zwanziger, verliert seinen Job und wird von der Freundin verlassen. Spontan versucht er sich als Lehrer neu zu erfinden. Ob das gut geht?

Das ist irgendwie nicht so griffig wie der Pitch für den „Sitzenbleiber“, was sicherlich auch ein Grund dafür ist, dass es lange gedauert hat, für dieses Skript einen Verlag zu finden. Hierzu habe ich übrigens einen Gastbeitrag auf dem Blog des Piper Verlags geschrieben - vielleicht hat ja der ein oder andere Interesse, hierüber etwas mehr zu lesen?
NICHT AUFGEBEN! Hab Vertrauen, dass die Dinge dann passieren, wenn sie passieren sollen.
Ich glaube ganz fest daran, dass es einen Grund gibt, weswegen der „Klugscheißer“ nicht 2009 erschienen ist, sondern erst neun Jahre später. Nutze die Zeit des Wartens einfach dafür, deinen Schreibstil und dein Können als AutorIn zu verbessern. Es gibt viele tolle Bücher, die einem viel über das Schreiben und Plotten von Büchern beibringen. Gerade für Letzteres empfehle ich sehr die „Save the Cat“-Bücher von Blake Synder.
Ich schreibe alle Manuskripte, Notizen und Plotlines mit Ulysses. Später wird mein Manuskript allerdings als Word-Datei exportiert, wenn es zum Verlag gesendet wird. Das gesamte Lektorat und Korrektorat geschieht in Word.

Fragen zum „Klugscheißer“
Diese Frage ist mir bisher am häufigsten gestellt worden (worüber ich mich natürlich sehr freue). Inzwischen kann ich diese auch endlich mit einem lauten JA beantworten. Am 02. Dezember 2019 erscheint die E-Book-Ausgabe von „Klugscheißer Deluxe“ - das Taschenbuch wird dann im Sommer 2020 folgen.
Auch diese Frage ist mir (vor allem in Interviews) schon sehr oft gestellt worden. Es steckt recht wenig von mir in Timo Seidel, weil er eine rein fiktive Figur ist. Es gibt zwar ein paar Gemeinsamkeiten in unseren Lebensläufen, die ich allerdings nur gewählt habe, um besser darüber schreiben zu können. Ich hätte mich natürlich auch für jeden anderen Studentenjob entscheiden können, in dem Timo steckengeblieben ist. Da ich die Abläufe in einem Callcenter aber aus eigener Erfahrung kenne, habe ich mich beispielsweise für diesen Job entschieden, denn der Erzählstil im „Klugscheißer“ ist oft sehr szenisch, sodass es hilfreich ist, sich gut mit Details auszukennen, über die man schreibt. Im Gegensatz zu Timo war ich als Callcenter-Mitarbeiter allerdings immer freundlich zu den Kunden und habe versucht zu helfen, wo es ging.

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